Kindheit in Rüllschau:

Meine Kindheit in Rüllschau war das beste was einem passieren konnte. Das Dorf war damals noch geprägt von den Bauernhöfen die natürlich ein idealer Spielplatz waren. Wir sind damals noch richtig mit Kühen und Schweinen groß geworden. Niemand störte sich daran wenn wir über fremde Grundstücke liefen, außer Einige wenn wir uns an deren Obstbäume vergriffen. Die Schule war im Dorf, es gab einen Kaufmann, eine Post, der Bäcker kam vorbei und einmal im Jahr war Schlachttag. Unsere Mutter war gelernte Kindergärtnerin und ihre drei Jungs waren ihr ganzer Stolz. Aber sie konnte eben mit allen Kindern um und so war bei uns immer etwas los. Man brauchte also sein gewohnten Kreis nicht zu verlassen. Die Stadt Flensburg war damals noch weit weg. Wollte man in die Stadt musste man nach Maasbüll und dann mit dem Bus weiter. Dort hielt auch noch der Zug mit dem man auch in die Stadt kam. Wir lebten in unserer eigenen kleinen Welt die wir auch gar nicht verlassen wollten jedenfalls nicht bis unsere "Sturm und Drangzeit" begann. Aber dazu vielleicht später mehr.