Technik bei uns zu Hause

Wie schon erwähnt hatten wir als Kinder nicht das Bedürfniss aus unserer Welt auszubrechen. Auch wenn uns die Welt durchaus bekannt war. Unser Vater war technisch sehr interessiert und wir hatten recht früh schon einen Fernseher. Auch hatte er als einer der Ersten ein Auto. Darunter mehrere Modelle das guten alten Lloyd's. Auch beim Fernseher blieb er am Ball denn es kamen nun noch das ZDF und die dritten Programme dazu. Ich weiß noch wie er sagte:"Was soll man damit, man kann doch nur ein Programm zur Zeit sehen". Das hielt ihn aber nicht davon ab sich einen sogenannten Konverter zu kaufen um diese Programme auch zu empfangen. Am Sonntag Nachmittag kamen dann die Nachbarskinder zu uns um solche Serien wie Fury, Lassy, oder Rin Tin Tin zu sehen. Und manchen Abend kamen dann die Eltern um bei uns Fernsehen zu sehen. Natürlich alles noch in schwarz/weiß und kleinem Bilschirm. Auch hatte er ein TefiPhon, ob es so richtig geschrieben ist weiß ich nicht mehr. Es waren keine Schallplatten sondern auf einem Magnetband in einer Kasette aufgezeichnete Musik. Diese Technik war ihrer Zeit weit voraus den die Kompaktkasette kam erst viele Jahre später auf den Markt. Natürlich hatte er dann auch so ein Gerät. Auch vor dem Stromnetz machte er kein Halt wobei er es mit den gängigen Farben für Phase, Null und Schutzleiter nicht so genau nahm. Aber bei ihm haben wir gelernt wie man eine damals noch Schraubsicherung so flickt das sie auch sicher wieder auslöst. Die Erklärung hierzu lasse ich lieber mal weg. Das Telefon kam auch recht früh in unser Haus. Damals hoch modern in grau und mit Wählscheibe. Es wurde damals nur telefoniert wenn es unbedingt nötig war. Abgerechnet wurde in "Einheiten" die je 23 Pfennig kosteten. Ein "Ortsgespräch" im eigenen Vorwahlbereich kostete aber immer nur 23 Pfennig. Wer hätte gedacht wie sich ab den 1980er Jahren all diese Techniken entwickeln würden.